JTC Ausstellung im Foyer des Kultusministeriums Stuttgart

 

 

Ausstellungsaspekte

Kooperationen

"Kooperationen" - diese Ausstellung präsentiert einen Querschnitt der letzen Jahre an der Eugen- Gaus- Realschule in Heidenheim im Bereich von Schule und Wirtschaft.

Schwerpunkte sind dabei im ganzheitlichen Ansatz:

-    Kunst und Wahrnehmung (Aisthesis) 
-    Mode, Design und Medien
-    Mathematik, Physik und Technik
-    Kommunikation und Bildung    u.a.m.

Hinterlegt werden diese Punkte durch Phänomene und pädagogisch - didaktische Intentionen. Die „Kooperationsplakate“ (Kooperation N.N./ EGR) nennen dazu Firma, Institution und Thema, die „Erlebnisplakate“ (mit Überschriften) dokumentieren mit Bildern und Texten die entsprechenden Situationen und Inhalte aus Schülersicht. Als „Kristallisationskeim“ zeigt sich nun im Rückblick die Robot- AG (… noch im Anfänger-       stadium), ohne deren Hilfe diese Ausstellung nicht entstanden wäre. So finden sich einerseits Aspekte der Bewegung, der „Stofflichkeit“ der Dinge, andererseits stand der Kanon der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, der Teamarbeit und Motivation im Gestaltungsprozess. Allein dazu könnten Ausstellungen gefüllt und Bücher geschrieben werden. Tatsache ist: Wir arbeiten daran!

Sehr schnell ergaben sich im kreativen Prozess (im Charakter der Metamorphose) verschiedenartigste Probleme und Lösungen gleichzeitig. Damit entstand der Wunsch nach einer spezifischen Neuorientierung, z.B. im Sinne einer zu gründenden „Erfinder- AG“. Selbstredend zeigten sich zeitliche, räumliche und finanzielle Begrenzungen regelmäßig an diesen Kontaktpunkten zur eigentlichen Realität. Damit diese Träume nicht Fiktion blieben, stand die Idee eines Jugend-Technologie-Centers Pate. Vorerst besiegelte die Firma Voith mit der EGR einen Schulvertrag, der aus dem Kontakt der „Wissensfabrik“ inspiriert, schon ein reichhaltiges Angebotspektrum eröffnet.

Der nächste Schritt bot sich mit der Eingliederung unserer Aktivitäten in das geplante Wissenscenter in Heidenheim an. Allerdings zeigen sich, aus Gründungsschwierigkeiten heraus, vorläufig keine raschen Integrations- und Umsetzungsmöglichkeiten.

Im Zentrum vieler Betrachtungen stehen heute die viel zitierten „Human Resources“, wie es der moderne, vernetzte globale und lokale Gesellschaftswandel fordert. Natürlich bleiben bei uns religiös- ethische Wertungen ebenso im Zentrum der Alttagsarbeit wie die Sache und der Mensch als Hauptperson. „Unsichtbares sichtbar zu machen“ bezieht sich so als Motto, eingebettet in materielle und ideelle Wertfindungen, auf die Ausbildung von Schülern/- innen, die mit Neugier, Mut und Konzentration ihre Zukunftswege öffnen. Allerdings sollten solche Kooperationsanstrengungen zukünftig nicht mehr allein stehen. Förderungsstrukturen und Hilfsangebote werden dringend gewünscht.

Allen Sponsoren, allen großen und kleinen Helfern, sei hiermit herzlich gedankt. Wir hoffen, dass sich die akute Idee der Jugendförderung in vielen verschiedensten Zustimmungen und Taten wiederfindet, damit sie leben kann.


G. Preissler